Happy Holiday

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Urlaub als Third Place, Sehnsuchtsort und Luxusgut
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Der Urlaub ist im 20. Jahrhundert zu einem Grundbedürfnis vieler Menschen geworden. Doch statt Urlaub auf dem „Ballermann“ zu machen oder mit dem „Lonely Planet“ im Balkan unterwegs zu sein, hieß es für viele: Urlaub auf Balkonien. Hat die Pandemie uns nun bewusst gemacht, welch hohes Gut das Reisen ist? Haben uns das klare Wasser in Venedig, die leeren Straßen in Prag, die verkehrsberuhigte Stille in den Städten und die umherirrenden Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne sensibler werden lassen für schädigende Folgen des Massentourismus?

Mit unserem partizipativen Theaterprojekt „Happy Holiday – Urlaub als Third Place, Sehnsuchtsort und Luxusgut“ organisierten wir von Juli bis Dezember 2021 ein beteiligungsoffenes kulturpädagogisches Angebot für 30 Teilnehmende ab 18 Jahren, insbesondere für junge Menschen in Ausbildung und Erwachsene mit geringem Einkommen. Sie setzten sich in Zeiten der eingeschränkten Reisefreiheiten mit ihren ganz persönlichen Vorstellungen von Urlaub, ihrem Urlaubsverhalten und der Urlaubsindustrie auseinander. Mittels szenischer Improvisation und einem ausgedienten Feuerwehrauto wurde die Fiktion eines Reiseunternehmens erarbeitet und der digitale und analoge (Stadt-)Raum interaktiv bespielt. Das „Reisende Reisebüro“ steuerte über das Jahr unterschiedliche Stadtteile an, trat mit ortsansässigen Menschen in Interaktion und kreierte sukzessive eine gemeinsame hybride Urlaubswelt.

Die digitalen/analogen/hybriden Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema „Urlaub“ kamen im Rahmen unserer Veranstaltungen „KURZ.theaterspektakel“, „Tour de Jena“ und „Kultürchen“ unter Beteiligung eines breiten Publikums zur Aufführung.

Die Teilprojekte

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