Lesen für die Ukraine

Mai, 2022

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04Mai18:0018:20Lesen für die Ukraine#StandWithUkraine

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Читаємо для України /Lesen für die Ukraine / Reading for Ukraine

Jeden Mittwoch, 18 – 18.20 Uhr

https://www.youtube.com/channel/UCoCQX9MO1Nyi-RVk15lvYmw

„Durchmisst man dieses riesige Land hinsichtlich der modernen Literatur von Lemberg bis Charkiw, trifft man auf Paul Celan aus Czernowitz, Bruno Schulz aus Drohobytsch, Isaak Babel aus Odessa oder Scholem Alejchem aus Perejaslaw und Michail Bulgakow aus Kiew“, schreibt Annette Werberger in ihrem Überblick über die ukrainische Literatur (FAZ, 26. Februar 2022). Die Autoren und Autorinnen, die auf dem Gebiet der heutigen Ukraine lebten, schrieben auf Deutsch, Polnisch, Russisch, Jiddisch und Ukrainisch, und so ist die Ukraine „ein Vorbild für die Idee einer europäischen Literatur“.

Um die Vielfalt der Literatur in der Ukraine aufzuspüren, in Gegenwart und Vergangenheit, in Lyrik und Prosa, werden wir ab Mittwoch, dem 2. März, 18 Uhr, jede Woche literarische Texte zu Gehör bringen: für die Ukraine, aber auch für uns, die wir als Expert*innen für slavische Literaturen das Land unterschiedlich gut kennen, und für alle anderen, die sich dem Land in dieser für ganz Europa bedrohlichen Situation zuwenden wollen. Jeden Mittwoch, 18 Uhr, ca 20 Minuten lang, lesen wir für die Ukraine, für uns und für Sie, ukrainische Literatur in deutscher Übersetzung.

4. Mai // 18:00 // Aseev, In Isolation // gelesen von Jennifer Döring, Julia Furmanczyk

11. Mai // 18:00 // V. Pidmohylnyj, Die Stadt // gelesen von Frank, Joura, Kratochvil, Wunderwald, Zalitok

18. Mai // 18:00 // Oksana Luzyschyna // gelesen von Lydia Nagel

25. Mai // 18:00 // Boris Chersonskij // gelesen von Frank, Koifman, Landenberger

1. Juni // 18:00 // Songtexte, z.B. von Okean Elzy, Linija Mannergejma // gelesen von Gesine Drews-Sylla, Anna Michailowski

8. Juni // 18:00 // Hryhorij Sementschuk // Ulrike Almut Sandig

Verantwortlich: Claudia Dathe (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / Oder) und Schamma Schahadat (Eberhard Karls Universität Tübingen), unter Beteiligung vieler Kolleginnen und Kollegen und Studierenden aus der Slavistik und aus Osteuropa und in Kooperation mit Freie Bühne Jena e.V.

Den ZOOM Zugangscode erhaltet Ihr unter slavistik@uni-tuebingen.de

Oder schaut auf unserem Youtube-Kanal zu unter https://www.youtube.com/channel/UCoCQX9MO1Nyi-RVk15lvYmw

Uhrzeit

(Mittwoch) 18:00 - 18:20

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