Eine Hoffnung lernt gehen

Eine Hoffnung lernt gehen

30 Jahre friedliche Revolution – Theaterperformance

25. Oktober 2019
19.00 – 22.30 Uhr
Stadtkirche St. Michael, Jena

Es ist immer noch an der Zeit zu handeln: Soziale Ungleichheit, Ausbeutung des globalen Südens, Bedrohung der Ökosphäre und des Klimas, die Zersetzung selbstbewusster Individuen durch das Leistungsdiktat sowie die Unterwanderung der Würde des Menschen fordern dazu auf, aktiv zu werden. Heute wie vor 30 Jahren!

Du bist eingeladen, deine Gedanken und Forderungen zu Frieden, Gerechtigkeit und Befreiung der Schöpfung mit anderen zu teilen und gemeinsam am 25.10.2019 ins Licht der Öffentlichkeit zu tragen!

Von den Wurzeln ihrer Gemeinschaft aus entwickelte die Ökumenische Versammlung in den 1980iger Jahren Gedanken zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Diese Gedanken wurden im Schutzraum Kirche vor staatlicher Willkür bewahrt. Dort wurden sie ausdiskutiert, in Schrift gefasst und führten schließlich zum gemeinsamen Schritt auf die Straße – und das ohne Internet und Social Media.

In unserer Performance eröffnen wir ein Zeitportal: Sie lädt dich dazu ein, in eine Vergangenheit einzutauchen, in der Misstrauen und Angst neben Mut und Hoffnung koexistierten. Du tauchst in einem labilen Heute auf. Du gerätst zwischen Angstmacher, Abgehängte, Skeptiker und couragierte Aktionisten. Zeit- und Gegenwartszeugen, alte wie neue Zeugnisse der Betroffenheit – Aufrufe von damals und aktuelle Debatten liefern das Material für unsere performative Zeitreise.

Eine Theaterperformance mit dem Freie Bühne Atelier & dem Gemeindechor der Friedenskirche & der Jazz-Funk-Soul Band Techno.
In Kooperation mit der Evangelischen Kirche und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte “Matthias Domaschk”.

 

Gefördert durch:

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