Kaffee – Kuchen – Action Art II

Das Performance Netzwerk Thüringen veranstaltet und für ein Wochenende ein internationales Performancekunst-Wochenende in Jena. Ziel des Wochenendes ist die Schaffung eines Austauschs zwischen Thüringer und polnischen Künstlern, aber auch eine Vorstellung der Kunstform Performance und ihrer internationalen Bedeutung und Akteure.

Eröffnet wird das Wochenende unter dem Titel „BREaKING POINTS“ mit einer Workshop- und Vortragsreihe in Kooperation mit der Universität Jena am 03. Dezember und findet dann seinen Höhepunkt mit einem Kaffee- und Kuchennachmittag mit Live Performances und Videokunst am 04. Dezember 2016, ab 15 Uhr im Kulturbahnhof Jena und später in den Türmerstuben des Johannistors Jena (im Rahmen des Kultürmchen – der kulturelle Adventskalender des Freie Bühne Jena e.V.). Der Eintritt zu den Lectures und dem Kaffee-Kuchen-Performancenachmittag ist frei.

Freitag 02.12.2016

Transfer Gastkünstler Warschau nach Berlin

Abendprogramm Berlin

Samstag 03.12.2016

Workshop ‚Perform yourself/ Perform the other‘ Teil I

Zeiten: 13.00 – 15.00Uhr // 04. Dezember 11.00 – 13.00Uhr

Ort: Carl – Zeiss – Str. 3, (Campus Ernst-Abbe-Platz), 07743 Jena
Teilnahme: 5€

Vorträge ´Notes on the unspeakable, oder als wir anfingen sprachlos zu werden‘

Zeit: 03. Dezember 18.00 – 20.00Uhr

Ort: Carl-Zeiss-Straße 3 (Campus Ernst-Abbe-Platz), 07743 Jena
freier Eintritt

Sonntag 04.12.2016

Workshop ‚Perform yourself/ Perform the other‘ Teil II

Zeiten: 11.00 – 13.00Uhr

Ort: Carl – Zeiss – Str. 3, (Campus Ernst-Abbe-Platz), 07743 Jena
Teilnahme: 5€

Live Performances ‚BREaKING POINTS‘
Zeit: ab 15.00
Ort: Kulturbahnhof Jena, Spitzweidenweg 28, 07743 Jena
Eintritt: frei

Montag 05.12.2016

Transfer Gastkünstler Jena nach Warschau

Das Performance Netzwerk Thüringen ist eine Plattform junger Kunst- und Kulturschaffender in Thüringen, die sich zum Ziel gesetzt hat die Schnittstelle zwischen Theater und Performance Kunst, zwischen Darstellender- und Bildender Kunst in Thüringen stärker in den Fokus des Interesses zu rücken.

Dabei geht es uns gar nicht alleine um das Vorstellen einer Kunstform, ihrer Bedeutungen und Kontexte, sondern vor allem um das Nutzbarmachen und die Erforschung performativer Strategien und Denkweisen für die kulturelle, schulische und politische Bildung in Thüringen. Damit wenden wir uns vordergründig an Vertreter der Kunst- und Kulturvermittlung, wollen aber auch selbst künstlerische Plattform sein und Performance Kunst in all ihren Weisen präsentieren. Schaut man über die Landesgrenzen hinaus, ist dies schon lange üblich, Performance Kunst wird gezielt gefördert und gefordert. So können wir in Dresden, Berlin, Hamburg, aber auch Leipzig, Cottbus und beispielsweise in Mainz, hoch interessante Kooperationen und Synergien zwischen Theatern, Schulen und Performance-Künstlern oder -kollektiven ausmachen.

Wir sind davon überzeugt, dass Performance Kunst als Kunstform, eine wichtige Ergänzung unser Kommunikationsmittel im Streben uns selbst auszudrücken darstellt bzw. in der Auseinandersetzung mit unserer gesellschaftlichen und persönlichen Realität uns wichtige diskursive Strategien zur Verfügung stellt. Sie leistet einen wertvollen Beitrag im Bemühen, uns Stimmen, Körper und Handlungen zu geben; sie ist selbst sowohl Medium, Zeichen als auch Entschlüsselung unserer Weltwahrnehmung. Als Schnittstelle sollte sie für die Vermittlung von Bildender- als auch Darstellender Kunst bekannt und nutzbar sein.

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